Über

Bei SEGEL LOS geht es um Reisen unter Segeln, Abenteuer auf dem Wasser und Seemannschaft. Ich möchte einladen, sich von meinen Segelerlebnissen inspirieren zu lassen und möchte gleichzeitig meine Erfahrungen teilen. Du kannst mich als Leser auf meiner Lernkurve begleiten. Denn ich segele zwar schon relativ lange, aber lange Jahre nicht besonders aktiv. Daher kann und möchte ich noch viel dazu lernen.

Warum der Name „SEGEL LOS“?

Der Name ist am Vorabend vor dem Start meines Sommertörns 2014 entstanden und steht dafür, dass Du Dir nicht so unendlich viele Gedanken machen sollst und statt dessen mehr Zeit auf dem Wasser verbringen solltest. Das Motto lautet einfach los segeln, der Rest ergibt sich schon. Ich bin zwar nicht gegen seemännisch-sorgfältige Planung, aber ich finde man sollte es auch nicht übertreiben. Zu letzterem neige ich nämlich persönlich und vergesse dabei manchmal den Augenblick zu genießen oder komme vor lauter Planerei gar nicht dazu etwas umzusetzen. Das möchte ich unter anderem mit diesem Blog ändern und hoffe, dabei mit halbwegs gutem Beispiel voran zu gehen.

Zur (seglerischen) Person

Ich segele – wenn auch mit Unterbrechungen – seit meinem 14. Lebensjahr. Wasser war schon immer mein Element. Ich bin zwar kein Opti- oder Kutterkind, aber  mein erstes Segelerlebnis auf dem Neustädter See an der Plöner Seenplatte hat mich sofort mit dem Segelvirus angesteckt. Im folgenden Jahr meldete ich mich an der Alster für einen Segelschein an. Danach sammelte ich sporadische Erfahrungen auf Jollentypen wie Conger, Pirat, H-Jolle oder Laser. Das ganze meist als Tagesausflüge oder kurze Wanderfahrten. Letztere waren schon damals mein Favorit. Sich nur vom Wind angetrieben fortzubewegen und nah an der Natur zu reisen, hatten eine magnetische Wirkung auf mich.

Eine Bildungsreise als Zivildienstleistender auf dem Plattbodenschiff Johanna von Friedrichstadt weckte meine Leidenschaft für historische Schiffe, besonders gern mit Holz und Gaffel. Sportliches Segeln finde ich auch nicht schlecht, ist aber ehrlich gesagt nicht so mein Steckenpferd. Obwohl ich der Geschwindigkeit eines Sport-Katamarans oder dem Ringkampf mit Wind und Wogen auf mit einer Laser-Jolle durchaus etwas abgewinnen kann, hat mich das Regattageschehen nie richtig in seinen Bann gezogen. Was nicht heißt, dass ich nicht trotzdem ab- und und an gerne an einer Wettfahrt teilnehme, aber das steht bei mir eben nicht so im Fokus wie das bei rein sportlich orientierten Seglern der Fall ist.

Es folgten weitere Kurse und Scheine, Chartertörns und Fahrten mit den Clubschiffen des SC Rhe, dessen Mitglied ich seit einigen Jahrn bin.

Einen besonders steilen Anstieg auf meiner seemännischen Lernkurve habe ich durch mein erstes eigenes Schiff, der Hoppetosse, erlebt, das mir vor einiger Zeit zugelaufen ist. Als Eigner beschäftige ich mit vielen Themen aus Bootsbau, Nautik und Seemannschaft viel intensiver als zuvor als Mitsegler oder Schein-Anwärter. Seitdem bin ich auch Mitglied und Unterstützer des Freundeskreis klassischer Yachten (FKY), wo ich schon viele lehrreiche Veranstaltungen besucht habe und micht mit Gleichgesinnten austauschen kann. Letzteres ist gerade für mich als Neuling sehr wertvoll.

Auf Yachttörns habe ich bisher über 3.500 Seemeilen gesammelt, darunter Törns in der Bretagne, zur Nordseewoche von Helgoland nach Edinburgh, Rügen Rund, Nordfriesland, einem kurzen Gastspiel im Mittelmeer in Kroatien sowie die Unterelbe rauf und runter. In 2014 bin ich auf einem zweimonatigen Ostsee-Törn, Schwerpunkt Rund Fünen.

Falls es jemanden interessiert, ich bin im Besitz folgender Scheine:

– SBF Binnen (inkl. Motor)

– SBF See

– SKS

– SRC

– UBI

– VDWS Cat Grundschein

Aktuell, im Jahr 2016, befinde ich mich in der Ausbildung für den Sportseeschifferschein (SSS).

Viel Spaß beim Stöbern und allzeit Gode Wind!

Stefan in der Hoppetosse Kajüte

Stefan in der Hoppetosse Kajüte

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